Val di Fassa Audi FIS Ski World Cup_9

Hinter den Kulissen des Ski-Weltcups

120 Fachleute im Einsatz unter der Leitung von Mattia Giongo

Das Team hinter La VolatA: Präzision, Erfahrung und Sicherheit

Der Erfolg eines Weltcup-Events hängt von der Leistung der Athletinnen ab - doch Top-Performance braucht perfekte Rahmenbedingungen. Genau dafür sorgt ein hochspezialisiertes Team, das fernab des Rampenlichts unermüdlich arbeitet.

Etwa 120 Personen sind in die Pistenpräparation und den Renndienst eingebunden und leisten insgesamt Hunderte von Arbeitsstunden. Koordiniert wird das Team von Rennleiter Mattia Giongo: Skilehrer, später Trainer im italienischen Team und zudem Mitglied des Stabs der US-Damenmannschaft in den Erfolgsjahren von Lindsey Vonn.

Der 42-Jährige aus Soraga ist inzwischen in seine Heimat zurückgekehrt und stellt seine Erfahrung dem Skigebiet San Pellegrino als technischer Ansprechpartner für den Rennsport zur Verfügung. In den Monaten vor dem Event hat er durch intensive Abstimmung und zahlreiche Treffen ein eigenständiges, professionelles Team aufgebaut. An den Wettkampftagen koordiniert er die Verantwortlichen direkt auf der Piste. Dabei fließen auch die Erfahrungen der vergangenen Jahre ein - nicht zuletzt jene aus 2024, als starker Schneefall an den Renntagen die umfangreichen Vorbereitungen erschwerte.

„Die außergewöhnliche Vorbereitungsarbeit von 2024 muss wiederholt werden - sowohl hinsichtlich der Schneebeschaffenheit als auch der Absicherung der Piste La VolatA“, erklärt Giongo. „Zudem werden wir gezielt Geländeformationen schaffen: neue Sprünge und angepasste Linien, um die Geschwindigkeit der Athletinnen in bestimmten Abschnitten besser zu kontrollieren.“

Im Vergleich zu 2024 ändert sich auch das Programm. „Damals waren zwei Super-G auf einer vollständigen Strecke geplant, die alle technischen Merkmale vereinte - Gleitpassagen, Tempo und anspruchsvolle Technik. Dieses Jahr kommt zusätzlich die Abfahrt dazu. Wir haben die Startpunkte überarbeitet: Die Abfahrt beginnt auf 2.510 Metern, direkt unterhalb der Bergstation der Seilbahn, der Super-G startet auf 2.480 Metern - jeweils mit Ausweichoptionen.“

Ein Schwerpunkt liegt zudem auf der Sicherheit: „Gemeinsam mit dem gesamten Team haben wir einen umfassenden Notfallplan ausgearbeitet - mit klaren Abläufen für Einsätze auf der Piste sowie für die Verkehrs- und Logistikorganisation in Abhängigkeit von den Wetterbedingungen“, so Giongo abschließend.

Infos und Kontakte

Mauro Bonvecchio
PegasoMedia
+39 340 1396620
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