Der Name La VolatA ist eine Hommage an Alberto Vendruscolo, den Pionier des Skigebiets San Pellegrino.
Die 2017 eröffnete Strecke ist Austragungsort offizieller Trainings sowie der Weltcuprennen in Abfahrt und Super-G. Mit einer Länge von 2.500 Metern, einem Höhenunterschied von 630 Metern und Steigungen von bis zu 47 % kombiniert die La VolatA Gleitpassagen, Geländewechsel und technische Passagen, die selbst die besten Speed-Spezialistinnen der Welt auf die Probe stellen.
La VolatA unter der Lupe
Die La VolatA ist auf die Speed-Disziplinen des Weltcups ausgelegt. Abfahrt und Super-G nutzen dieselbe Strecke, unterscheiden sich jedoch in Startpunkt, Streckenverlauf und technischen Anforderungen. So verändert sich die Piste je nach Wettkampfdisziplin.
Technische Daten - Abfahrt
Die längste und anspruchsvollste Streckenführung der La VolatA. Eine schwarze Piste wie aus dem Lehrbuch - von schnellen Gleitpassagen zu Beginn bis zum anspruchsvollen Mittelteil, in dem hohe Geschwindigkeit absolute Konzentration und einen kühlen Kopf verlangt. Die Linienwahl wird entscheidend, und jede Kurve kann den Unterschied ausmachen.

Technische Daten - Super-G
Eine kürzere, aber äußerst technische Variante, bei der das richtige Gespür für das Gelände und die Wahl der Ideallinie von Anfang bis Ende entscheidend sind. Präzision, Kontrolle und die Fähigkeit, jede Veränderung des Geländes frühzeitig zu erkennen, sind hier gefragt. Jede Hundertstelsekunde zählt.

Nach dem Start an der Bergstation der Col-Margherita-Seilbahn bewältigen die Athletinnen sofort den "Muro Alberto", einen 190 Meter langen Steilhang mit einer leichten Rechtskurve, der Geschwindigkeit für den anschließenden Abschnitt "Pian del Fabion" aufbaut. In dieser schnellen Gleitpassage zählt jedes Detail, und schon wenige Hundertstelsekunden können entscheidend sein.
Der erste markante Geländewechsel folgt am "Muro Manfroi", wo eine saubere Linienwahl unverzichtbar ist und Fehler teuer werden. Anschließend führt die Strecke leicht nach rechts in Richtung "La Piana" und weiter in den anspruchsvollsten Abschnitt der gesamten Abfahrt: die "Muri del Poeta". Auf mehr als einem Kilometer Länge fordert dieser Streckenteil mit dem größten Höhenunterschied Konzentration, Kontrolle und ein perfektes Gespür für das Gelände.
Den Abschluss bildet der "Dosso del Camoscio", eine Abfolge von Bodenwellen, die in den Schlussschuss zur Ziellinie am Passo San Pellegrino übergehen.
Beim letzten Weltcuprennen auf der La VolatA gewann Laura Pirovano in 1:20,91.
Hinter den Kulissen des Ski-Weltcups
120 Fachleute im Einsatz auf der Piste
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