Weltcup, das Fassatal geht in die heiße Phase
Der Ski-Weltcup der Frauen kehrt zum dritten Mal nach Val di Fassa zurück, und diesmal stehen die Zeichen auf ein spektakuläres Rennwochenende auf der Piste La VolatA. Die Premiere im Jahr 2021 fand bei strahlendem Wetter und in einer besonderen Atmosphäre nach den Weltmeisterschaften von Cortina statt - allerdings ohne Publikum aufgrund der Covid-Beschränkungen. Im Mittelpunkt standen damals vor allem Lara Gut-Behrami und Federica Brignone. Der zweite Auftritt im Jahr 2024 zeigte die große Einsatzbereitschaft des Organisationskomitees, das rund um die Uhr arbeitete, um die geplanten Super-G-Rennen durchzuführen. Starke Schneefälle machten jedoch schließlich eine Absage unvermeidlich.
Nun kehrt der Weltcup nach Val di Fassa zurück - mit einer vielversprechenden Wetterprognose und einem Programm mit zwei Abfahrten und einem Super-G.
Am Freitag, 6. März, steht zunächst die Abfahrt auf der Piste La VolatA auf dem Programm (Nachholrennen für das in Crans-Montana abgesagte Rennen), gefolgt von einer zweiten Abfahrt am Samstag, 7. März. Am Sonntag, 8. März, bildet schließlich der Super-G den Abschluss des Rennwochenendes. Dabei geht es auch um wichtige Punkte im Kampf um die Disziplinenwertungen. Besonders im Fokus steht Sofia Goggia, die aktuell die Abfahrtswertung anführt und ihre Führung weiter ausbauen möchte.
Die Rennen finden auf einer Strecke statt, die dem italienischen Team bestens bekannt ist. La VolatA gehört zum Projekt Piste Azzurre, dank dem Val di Fassa offizielles Trainingszentrum des italienischen Wintersportverbands FISI ist.
Beim zweiten Zeittraining am Donnerstag, 5. März, setzte sich die Österreicherin Nina Ortlieb mit einer Zeit von 1:22,24 Minuten an die Spitze. Mit 0,18 Sekunden Rückstand folgte die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie, dicht dahinter die beiden Italienerinnen Nadia Delago (+0,22) und Laura Pirovano (+0,31). Delago hat auf dieser Strecke bereits Podestplätze im Europacup erreicht, während Pirovano auf ihr erstes Topresultat im Weltcup hofft.
„Die Piste La VolatA gehört zu meinen Lieblingsstrecken“, erklärte Pirovano. „Sie ist sehr technisch und bietet alles: schnelle Passagen, Geländewechsel, anspruchsvolle Linien, eine schwierige Steilpassage und ein flüssiges Finale. In Val di Fassa bin ich in der Vergangenheit immer gut gefahren und hoffe, dass ich an diesen drei Tagen ein großes Ergebnis erreichen kann.“
Die fünftschnellste Zeit erzielte die Tschechin Ester Ledecká, während die mit Spannung erwartete Sofia Goggia - derzeit Vierte in der Abfahrtswertung - mit 0,67 Sekunden Rückstand Rang acht belegte.
Die weiteren Italienerinnen: Nicol Delago (16.), Asja Zenere (20.), Elena Curtoni (25.), Sara Allemand (36.) und Sara Thaler (36.).
Die Abfahrt am Freitag beginnt um 11:30 Uhr, insgesamt 55 Athletinnen stehen am Start. Dabei geht es um wertvolle Punkte für die Gesamt- und Disziplinenwertungen.
Mit Startnummer 1 startet die Slowenin Ilka Štuhec, gefolgt von Marte Monsen (2), Elena Curtoni (3), Nicol Delago (6), Kira Weidle-Winkelmann (7), Laura Pirovano (8), Olympiasiegerin Breezy Johnson (9), Emma Aicher (11), Sofia Goggia (15), Nadia Delago (25), Sara Thaler (35), Roberta Melesi (39), Sara Allemand (44) und Asja Zenere (51).
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